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	<description>digital concepts &#38; sustainable communication</description>
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		<title>Social Media bedeutet Veränderung</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 11:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spätestens seit dem Kirchenreformator Martin Luther sind Thesen ein probates Mittel zur Eröffnung eines Dialogs. Doch anders als der Theologieprofessor begnügt sich der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) erst einmal mit 10 Thesen zur Zukunft von Social Media. Wir haben mit Patrick Wassel, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media imBVDW und Leiter Digitale Strategie bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit dem Kirchenreformator Martin Luther sind Thesen ein probates Mittel zur Eröffnung eines Dialogs. Doch anders als der Theologieprofessor begnügt sich der Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW) erst einmal mit <a title="10 Thesen" href="http://www.bvdw.org/presse/news.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=3115&amp;cHash=e322da55810ce8dd24a18e4ffd70c4df" target="_blank">10 Thesen zur Zukunft von Social Media</a>. <span id="more-378"></span></p>
<p>Wir haben mit Patrick Wassel, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im<a title="http://www.bvdw.org/" href="http://www.bvdw.org/" target="_blank">BVDW</a> und Leiter Digitale Strategie bei der Agentur <a title="http://www.faktor3.de/" href="http://www.faktor3.de/" target="_blank">Faktor 3</a>, über neue Trends und Entwicklungen gesprochen.</p>
<div id="attachment_384" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2011/02/pat_wassel1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-384 " title="Patrick Wassel" src="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2011/02/pat_wassel1-150x150.jpg" alt="Patrick Wassel" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Patrick Wassel</p></div>
<p><em>thinkdock:</em> Patrick, wie war die Reaktion auf eure Thesen?</p>
<p><em>Patrick Wassel</em>: Ausgesprochen positiv. Durch unsere Thesen konnten wir einen Besucherrekord auf unserer Website erreichen. Zusammen mit den Tweets und den Verlinkungen  zeigt die große Resonanz, dass wir mit unseren 10 Thesen auf ein gestiegenes Informationsbedürfnis gestoßen sind.</p>
<p><em>thinkdock</em>: Gleichwohl überraschen die Thesen auf den ersten Blick nicht. Was ist denn nun das Neue an ihnen?</p>
<p><em>Wassel</em>: Ganz eindeutig:  Social Media ist in der Breite angekommen. Waren es in den vergangenen Jahren vor allem die Werbung, die die neue Infrastruktur genutzt haben, kommt heute kein Bereich mehr an Social Media vorbei. Und die Unternehmen haben genau dies erkannt und integrieren Social Media in ihren Strukturen.</p>
<p><em>thinkdock:</em> Wie genau vollzieht sich diese Integration?</p>
<p><em>Wassel:</em> Hier liegt sicherlich die größte Herausforderung für die Unternehmen. Social Media hat so viele Schnittstellen zu bestehenden Strukturen, beispielsweise, PR, Interne Kommunikation, HR, Vertrieb, Marketing oder Produktentwicklung -  dass es einfach nicht in ein bestehendes Cluster hineinpasst.</p>
<p><em>thinkdock:</em> Folgt daraus, dass sich Unternehmen auf einen größeren Veränderungsprozess einstellen müssen?</p>
<p><em>Wassel: </em>Ganz bestimmt. Change ist der Überbegriff für alle künftigen Ansätze, Social Media nachhaltig in den Unternehmen zu verankern.  Nur ein Beispiel:  CRM lief bislang eher „unsozial“ ab. Aber Social Media bringt nun bislang getrennt von einander operierende Abteilungen in Unternehmen – Vertrieb, IT  und Marketing – zusammen. Gleichzeitig sorgen Systemanbieter dafür,  Daten und Prozesse aus Social Media systematisch nutzbar zu machen. Daran erkennt man, dass künftig Social Media nicht mehr von Praktikanten in Unternehmen umgesetzt werden kann.</p>
<p><em>thinkdock:</em> Wie sähe denn eine interne Struktur deiner Erfahrung nach aus?</p>
<p><em>Wassel:</em> Ich könnte mir vorstellen, dass es in Unternehmen so etwas gibt wie eine „Kundenkontaktabteilung“, quasi ein Premium Customer Service, welches für den direkten Kundenkontakt verantwortlich zeichnet. Diese Abteilung agiert als Serviceanbieter für sämtliche anderen Abteilungen. Hier werden Gespräche analysiert, beobachtet, geführt, moderiert und ausgewertet.</p>
<p><em>thinkdock:</em> Welches Know how müssen solche Mitarbeiter in Unternehmen mitbringen?</p>
<p><em>Wassel: </em>Zum einen verändern sich derzeit die Fähigkeiten, die Erfahrung aller Beteiligten im direkten Kontakt mit Social Media, was umgekehrt bedeutet, dass beispielsweise gelerntes Marketingwissen in diesem Zusammenhang nur bedingt weiterhilft.  Parallel entstehen aber auch neue Berufsbilder, beispielsweise der „Community Manager“, der professioneller mit den neuen Tools und der Infrastruktur Social Media umgehen können.  Sie sind die „neuen Arbeiter“ und gleichzeitig die Erfolgsfaktoren künftiger Kommunikation. Deshalb sind Marken und Unternehmen gut beraten, diese Experten frühzeitig an sich zu binden, weiter zu bilden und sie übergreifend intern zu integrieren.</p>
<p><em>thinkdock: </em>Das bedeutet  aber auch, dass Social Media sowohl nach außen wie nach innen wirkt?</p>
<p><em>Wassel:</em> Absolut. Wer sich ernsthaft und glaubhaft mit Social Media auseinandersetzt, muss seine  Veränderungen auch ins Unternehmen tragen. Es reicht eben nicht, nur ein Profil auf Facebook zu installieren, aber die internen Prozesse beim alten zu belassen.</p>
<p><em>thinkdock: </em>Solche Transformationen kosten Geld. Wie lassen sich diese Investments rechtfertigen?</p>
<p><em>Wassel: </em>Die Diskussion zum Thema ROI wird zunehmen, allein schon deshalb, weil Unternehmen und Marken nicht mehr nur dabei sein wollen. Vielmehr haben sie ein legitimes Interesse, welche Erfolge ihre nachhaltige Kommunikation im Social Web erzielt haben. Sind diese Erfolg spürbar und verbindlich messbar, wird es Geld geben. Allerdings werden sich Unternehmen vom reinen Kampagnengedanken verabschieden müssen. Das Engagement im Social Media-Bereich muss man sich verdienen – ist also langfristig angelehnt.  Und dafür müssen gleich zu Beginn Pflege- und Folgebudgets eingeplant werden.</p>
<p><em>Das Gespräch führte Ludger Stienemeier</em></p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=378&amp;md5=6e1c9652a61d4450e6fc4066c2e3613e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>thinkdock über CSR und Social Media</title>
		<link>http://thinkdock.de/2010/11/15/thinkdock-uber-csr-und-social-media/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 10:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit als Markenwert,  gepaart mit authentischer digitaler Kommunikation – für thinkdock sind dies unverzichtbare Eigenschaften, damit Unternehmen auch zukünftig erfolgreich bleiben. Daher freuen wir uns besonders, am 22. November zu diesen Themenfeldern einen Workshop im Rahmen der Tagung CSR &#38; Kommunikation in Frankfurt abhalten zu können. Die Veranstaltung wurde vom Business Netzwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment-->Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit als Markenwert,  gepaart mit authentischer digitaler Kommunikation – für thinkdock sind dies unverzichtbare Eigenschaften, damit Unternehmen auch zukünftig erfolgreich bleiben. <span id="more-370"></span>Daher freuen wir uns besonders, am 22. November zu diesen Themenfeldern einen Workshop im Rahmen der Tagung CSR &amp; Kommunikation in Frankfurt abhalten zu können.</p>
<p>Die Veranstaltung wurde vom Business Netzwerk AGRION ins Leben gerufen und ist hochkarätig besetzt. Referenten aus Unternehmen wie Telefonica O2, Deutsche Post , Hess Natur-Textilien oder Weleda verfolgen einen Tag lang das Ziel, die Herausforderungen moderner CSR-Kommunikation aufzuzeigen und den Teilnehmern wichtige Impulse für zukünftige Strategien zu geben. thinkdock zeigt Wege auf, wie Unternehmen erfolgreich in der &#8220;Dialogue Economy&#8221; agieren, was nötig ist, um aus einer Strategie eine nachhaltige Umsetzung zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Die Rahmendaten der Veranstaltung:</strong></p>
<p><strong>Datum und Uhrzeit:</strong> 22.11.2010, Beginn 9.30 Uhr (Registrierung) bis 18.00 Uhr (Get-Together). Der Workshop CSR und Social Media beginnt um 13.30 Uhr.</p>
<p><strong>Veranstaltungsort: </strong>Saalbau Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60326 Frankfurt am Main</p>
<p>Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit gibt es <a title="www.agrion.org/sessions" href="http://www.agrion.org/sessions/agrion-de-TAGUNG_CSR_Kommunikation.htm" target="_blank">hier</a></p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=370&amp;md5=81f4654e4a298d68679c5bf577f64e18" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Telefonieren hilft</title>
		<link>http://thinkdock.de/2010/10/05/telefonieren-hilft/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 16:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ethisches Handeln kann auch in Schlüsselbranchen funktionieren – zumindest wollen das die Macher von Schwarzfunk beweisen. Mit ihren Handy-Tarifen telefoniert man nicht nur günstig, sondern spendet jeden Monat aufs Neue. Die kreative Kombination aus mobiler Kommunikation mit Social Business beschrieb Schwarzfunk Geschäftsführer Thorsten Falger im Gespräch mit thinkdock. „Gutmobil“ heißt das Produkt und ist seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ethisches Handeln kann auch in Schlüsselbranchen funktionieren – zumindest wollen das die Macher von <a title="schwarzfunk-gmbh" href="http://www.gutmobil.de/index.php/schwarzfunk-gmbh.html" target="_blank">Schwarzfunk</a> beweisen. <span id="more-363"></span>Mit ihren Handy-Tarifen telefoniert man nicht nur günstig, sondern spendet jeden Monat aufs Neue.</p>
<p>Die kreative Kombination aus mobiler Kommunikation mit <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Business" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Business" target="_blank">Social Business</a> beschrieb Schwarzfunk Geschäftsführer Thorsten Falger im Gespräch mit thinkdock.</p>
<p><a title="http://www.gutmobil.de/" href="http://www.gutmobil.de/" target="_blank">„Gutmobil“</a> heißt das Produkt und ist seit rund 3 Monaten am Markt. Dabei können die  Kunden sowohl Flat- wie auch Minutentarife wählen – letzte für 8 Cent pro Minute in alle Netze und einer monatlichen Gebühr von 1,95 Euro.</p>
<p>Doch die Wahl des Tarifs ist nicht alles. Jeder, der mit Gutmobil telefoniert, hilft mit 3 Euro monatlich einem <a title="Hilfsprojekte" href="http://www.gutmobil.de/index.php/hilfsprojekte/liste.html" target="_blank">Hilfsprojekt</a> seiner Wahl. Derzeit wählen die Kunden aus mehr als 10 Projekten – von sozialen Projekten in Deutschland bis hin zu Aktionen in Krisengebieten. Dafür wird die Spende jeweils monatlich mit der Rechnung eingezogen.</p>
<p>Am Anfang von Gutmobil stand die Überlegung, warum Social Business nicht auch in einer Branche wie der Telefonindustrie funktioniert. Fairtrade, so Falger, habe gezeigt, dass es für ethisches Wirtschaften einen Markt und eine Nachfrage gibt. Aufgrund ihrer Erfahrungen in der Telekommunikation konnten sie zügig entsprechende Tarife für das D 2-Netz bekommen. Die Tarife seien auch deshalb so günstig, betonte Falger, weil Gutmobil komplett auf Marketing und hohe Händlerprovisionen verzichtet.</p>
<p>Nur wie verknüpft man einen guten Marktpreis mit ehtischem Handel? Die Antwort liegt in der monatlichen Rechnung. Eine freiwillige Spende wird gleich mit abgebucht, für die Empfänger eine verlässliche Einnahmequelle. Ein weiterer Vorteil der Rechnung:  Sie ist ein Rückkanal zum Kunden, durch den weitere Informationen gespielt werden können.</p>
<p>Über Nutzerzahlen möchte Falger derzeit nicht reden – dann schon lieber über künftiges Wachstum. Dass sollen vor allem Unternehmen sicherstellen, die bereits <a title="Corporate Social Responsibility" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility" target="_blank">CSR</a>-Strategien umsetzten. Über eine Nachfrage kann sich Gutmobil derzeit schon freuen: Hilfsorganisationen, die eine verlässliche Art des Fundraising haben wollen.</p>
<p>Kunden hingegen generiert Gutmobil derzeit eher durch Mundpropaganda. „Schließlich haben unsere Kunden eine Geschichte zu erzählen, die sie mit einer normalen Prepaid-Karte nie erzählen würden“, erklärt Falger.</p>
<p>Social Media ist derzeit für die Macher von Gutmobil eher eine Methode, sich darzustellen. Facebook, Twitter und Co. als ein aktives Vertriebstool zu nutzen, soll erst später umgesetzt werden. All zu lange sollte Falger und sein Team nicht warten – schließlich könnte Gutmobil ein Paradebeispiel werden, wie ein mobiles Produkt, kombiniert mit einem Social Business-Aspekt durch Social Media erfolgreich kommuniziert und vertrieben wird.</p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=363&amp;md5=760a245aad0a6e2e7a06a277e6d7935e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Detektiv für den Wasserhahn</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 16:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Intelligente Haustechnik haben viele Unternehmen &#8211; von Google bis hin zur Telekom &#8211; als künftiges Geschäftsfeld entdeckt. Um die Zeit bis zur Marktreife zu überbrücken, bieten sich kleine Programme an, im Privaten den Konsum von Ressourcen zu optimieren. Drip Detective ist ein Beispiel, wie jeder seinen Wasserverbrauch reduzieren kann. Die App konzentriert sich dabei auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Intelligente Haustechnik haben viele Unternehmen &#8211; von Google bis hin zur Telekom &#8211; als künftiges Geschäftsfeld entdeckt. <span id="more-344"></span>Um die Zeit bis zur Marktreife zu überbrücken, bieten sich kleine Programme an, im Privaten den Konsum von Ressourcen zu optimieren. <a title="http://www.tekyz.com/dripdetective/" href="http://www.tekyz.com/dripdetective/" target="_blank">Drip Detective</a> ist ein Beispiel, wie jeder seinen Wasserverbrauch reduzieren kann.</p>
<p>Die <a title="itunes" href="http://itunes.apple.com/app/drip-detective/id372337745?mt=8" target="_blank">App</a> konzentriert sich dabei auf tropfende Wasserhähne oder Duschköpfe. Bislang nervten sie nur mit ihrem penetranten Geräusch, mit Drip Detective  lässt sich nun ermitteln, wie teuer das ganze wird -  das bessert zwar nicht die Stimmungslage, erhöht aber die Chance, die Verschwendung abzustellen.</p>
<div id="attachment_359" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/09/mzl.okqkfnre.320x480-75.jpg"><img class="size-medium wp-image-359" title="Screenshot Tap Screen" src="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/09/mzl.okqkfnre.320x480-75-200x300.jpg" alt="Screenshot Tap Screen" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Tap Screen</p></div>
<p>Will man wissen, wie viel Wasser ein tropfender Hahn verschwendet, tippt man lediglich im Takt auf den Bildschrim. Nach drei oder vier Berührungen errechnet die Software  eine durchschnittliche Tropfrate.  Diese Menge wird anschließend mit dem zuvor eingegebenen Wasserpreis multipliziert.</p>
<p>In schlimmeren Fällen kann Drip Detective auch über eine Volumenfunktion die Vergeudung berechnen. Dazu nutzt man vorgegebene Maßeinheiten – vom Teelöffel bis hin zum Becher – gibt die Zeit ein, in der sich das Gefäß füllt – und fertig ist die Berechnung.</p>
<p>In beiden Fällen gibt Drip Detective die Verschwendung von Wasser und Geld  an und listet beide Parameter nach Tag, Woche Monat und Jahr auf.</p>
<p>Gefallen hat uns an der App, dass sie einfach zu bedienen ist und sich mit ihr sofort  Aussagen zur Vergeuden machen lassen. Dadurch wird nicht nur das Bewusstsein für das eigene Handeln geschärft, sondern es zahlt sich auch noch aus.  Weitere Tipps zum schonenden Umgang mit dem Rohstoff Wasser gibt es hier:</p>
<p><a title="energiesparen-im-haushalt.de" href="http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/hoher-wasserverbrauch/wasser-sparen-tipps/wassersparen.html" target="_blank">Spartipps zum Umgang mit h20</a></p>
<p><a title="Googlewatchblog.de" href="http://www.googlewatchblog.de/2010/06/29/powermeter-soll-auch-den-gas-und-wasserverbrauch-messen/" target="_blank">Google PowerMeter</a></p>
<p><a title="laboratories.telekom.com" href="http://www.laboratories.telekom.com/ipws/Deutsch/News/ED2010/Pages/07.aspx" target="_blank">Telekom Laboratories</a></p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=344&amp;md5=8c8ba481a8355ff3fab10e301876152e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gutes Geschäft mit gutem Gewissen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 20:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestiegenes Bewusstsein der Verbraucher und der Ausbau der Vertriebskanäle sind die Treiber für den Boom mit faire gehandelten Produkten. In Deutschland gaben die Konsumenten nach Auskunft des Branchenverbandes Forum Fairer Handel im vergangenen Jahr insgesamt 322 Millionen Euro aus,  dass entspricht einer Steigerung von 21 Prozent. In einem Gespräch mit thinkdock erklärt Markus Gilles vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestiegenes Bewusstsein der Verbraucher und der Ausbau der Vertriebskanäle sind die Treiber für den Boom mit faire gehandelten Produkten. <span id="more-319"></span>In Deutschland gaben die Konsumenten nach Auskunft des Branchenverbandes <a title="forum-fairer-handel.de" href="http://www.forum-fairer-handel.de" target="_blank">Forum Fairer Handel</a> im vergangenen Jahr insgesamt 322 Millionen Euro aus,  dass entspricht einer Steigerung von 21 Prozent. In einem Gespräch mit thinkdock erklärt Markus Gilles vom Forum Fairer Handel die Hintergründe für das ungebremste Wachstum und die Perspektiven.</p>
<p>Die Branche hat längst die alternativen Nischen verlassen. „Der Kauf von faire gehandelten Produkten ist im Alltag integriert“,  so Markus Gilles, Öffentlichkeitsarbeiter beim Berliner Verband. Und bestätigt damit eine Forderung von Wissenschaftlern, das nachhaltige Produkte erst dann wirtschaftlich erfolgreich sind, wenn sie ebenso selbstverständlich und unkompliziert angeboten werden wie herkömmliche und der Kunde somit die Wahl hat.</p>
<p>Das Vertriebsnetz umfasst neben den 800 Weltläden, 30 000 Märkten im Lebensmittel-Einzelhandel sowie 15 000 Kantinen, Mensen und Restaurants – letztere verzeichnen ein Plus von 30 Prozent im Vergleich zu Vorjahr. Gerade im „Großverbrauchermarkt“ sieht Gilles noch erhebliches Potential, um „gutes Geschäft mit gutem Gewissen“ zu verbinden.  Hinzu kommen „konventionelle Marken“, die Gilles zufolge anfangen, ihre Produkte schrittweise nach Kriterien des fairen Handels zu produzieren.</p>
<p>Damit reagiert der Markt auf ein Bewusstseinswandel bei Verbrauchern, das sich dem Verband zufolge durch alle Schichten nachweisen lässt. Sind es in den oberen Einkommensschichten (ab 2500 Euro) 48 Prozent, die fair gehandelte Waren kaufen, werden am unteren Ende der Skala (unter 1000 Euro) immer noch 37 Prozent erreicht.</p>
<p>Ob Kaffee, Kakao oder Tee &#8211; innerhalb von 5 Jahren haben sich die Umsatzzahlen  verdreifacht. Hinzu kommt, dass auch in Non-Food-Bereich die aktuelle Wachstumskurve nur eine Richtung kennt: Spitzenreiter sind Textilien mit 140 Prozent, gefolgt von Blumen (ein Plus von 40 Prozent) und Kunsthandwerk (20 Prozent).</p>
<p>Doch die Konsumenten vertrauen nicht nur den Grundsätzen des fairen Handels – sie wissen  auch, was fair ist. Umfragen des Verbandes zufolge erkennen Konsumenten die entsprechenden Siegel und können sie auch gegenüber anderen Kennzeichnungen deutlich unterscheiden. Hinzu kommen die Sicherheit, dass die Verbraucher ihr Geld für Produkte ausgeben, die sowohl ethischen und sozialen Standards entsprechen sowie  eine mittlerweile konstant hohe Qualität bieten.</p>
<p>Was den Verbrauch und die Einstellung angeht, ist laut Gilles ähnlich viel Luft nach oben. Im europäischern Vergleich stellt Deutschland zwar den drittgrößten Markt, nach Großbritanien und Frankreich, überflügelt jedoch beide Länder beim Wachstum. Und das soll auch noch anhalten, hofft Gilles, denn beim Thema „Pro-Kopf-Verbrauch“ liegt Deutschland mit 4 Euro deutlich hinter den Bewohnern der britischen Halbinsel (15 Euro)</p>
<p>Und was machen Konsumenten, wenn sie faire gehandelten Produkten nicht im Sortiment ihres Einzelhandels finden? „Nachfragen“, rät Gilles, denn auch so komme die Nachfrage in Schwung.</p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=319&amp;md5=2cb2bbab1f49ba6d4801d93013a27fba" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Thekey.to: Mekka ohne Publicity</title>
		<link>http://thinkdock.de/2010/07/19/thekey-to-mekka-ohne-publicity/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war die Fashion Week wieder in Berlin zu Gast, inklusive der Premium, Bread &#38; Butter, Bright, der Thekey.to und einigen Fashionshows mehr. Berlin hält eigentlich immer, was es verspricht: flirrende Strassenzüge, schräge Passanten und erstaunliche Begegnungen. Ob die Fashion Week auch meiner Vorstellung von verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mode entspricht, das wollte ich herausfinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war die Fashion Week wieder in Berlin zu Gast, inklusive der <a href="http://www.premiumexhibitions.com/" target="_blank">Premium</a>, <a href="http://www.breadandbutter.com" target="_blank">Bread &amp; Butter</a>, <a href="http://brighttradeshow.com" target="_blank">Bright</a>, der <a href="http://thekey.to/" target="_blank">Thekey.to</a> und einigen <a href="http://www.fashion-week-berlin.com/de/veranstaltungen/" target="_blank">Fashionshows</a> mehr.<span id="more-258"></span></p>
<p>Berlin hält eigentlich immer, was es verspricht: flirrende Strassenzüge, schräge Passanten und erstaunliche Begegnungen. Ob die Fashion Week auch meiner Vorstellung von verantwortungsbewusster und nachhaltiger Mode entspricht, das wollte ich herausfinden.</p>
<p>Als erstes ließ ich mich auf der Premium inspirieren.  Ebenso wie zehntausend (genau genommen 46.700) andere Besucher auch. Man sieht der Messe an, dass hier Geschäfte gemacht sowie aufmerksam und akribisch die neusten <a href="http://www.5preview.bigcartel.com/" target="_blank">Highlights</a> selektiert werden.</p>
<p>Dieses Jahr waren die nachhaltig produzierenden Labels nicht ganz so klar von den konventionellen zu unterscheiden, die Green Area wurde aufgelöst und die Labels haben sich bunt vermischt. Was der Entwicklung zu nachhaltiger Produktion, auch bei etablierten Marken, nur gerecht wird.</p>
<div id="attachment_264" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0691.jpg"><img class="size-medium wp-image-264" title="armedangels" src="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0691-300x225.jpg" alt="armedangels" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">armedangels</p></div>
<p>Bei Gesprächen mit Sebastian Kruit von <a href="http://www.qwstion.com/" target="_blank">Qwestion</a> und Michael Eckle von <a href="http://www.lodo.at" target="_blank">Lodo</a> wurde klar, es ist mehr als ein kurzlebiger Trend. Jedes Label wird sich in naher Zukunft um eine deutlich sozialere und umweltschonende Produktion bemühen. Nicht zuletzt, weil es die Konsumenten erwarten und es mittlerweile auch gute Alternativen gibt.</p>
<p>Aber das <a href="http://www.berlinfashion.tv/_video_/thekey-acceleration/" target="_blank">Mekka</a> der Greenfashion findet man auf der Thekey.to am Ostberliner Postbahnhof. Zum vierten Mal trafen sich dort junge, engagierte  und neue nachhaltig produzierende Labels in großzügigem Ambiente. Man erkennt den Unterschied schon am Eingang, alles ist sehr persönlich, mit viel Liebe zum Detail, innovativer Raumgestaltung und wunderbaren Entspannungszonen. Eine Wohltat in dieser Hitzeperiode.</p>
<p>Ob die geringen Besucherzahlern auch an den hohen Temperaturen lagen, an der neuen Location oder an der schlechten Anbindung zu den Shuttle-Services der anderen Messen, ist ungewiss. Was aber klar ist, die Thekey.to mit ihren zukunftsweisenden Produkten und ihren leidenschaftlichen Designern dahinter, hätte deutlich mehr Publikum und Aufmerksamkeit verdient.</p>
<div id="attachment_266" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0706.jpg"><img class="size-medium wp-image-266 " title="thekey.to" src="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0706-300x225.jpg" alt="thekey.to" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">thekey.to</p></div>
<p><a href="http://www.berlinfashion.tv/_video_/thekey-acceleration/">„Acceleration“</a>, das Motto der diesjährigen Fair Trade, wurde um eine Academy, einen Supershop und einer Fashion Show bereichert. Leider wurde auch das kaum von der Presse aufgegriffen. Zur Fashion Show blieb der Saal halb leer und in den bekannten Twitterprofilen und Modeblogs wurde das Flagship der grünen Messen kaum erwähnt.</p>
<p>Ich würde mir (als <a href="http://www.forninetofive.com/" target="_blank">Greenfashion Label</a> in Gründung) wünschen, das ich mich nicht zwischen etwa 20 verschiedenen Standorten, Showrooms, Fashionshows und Symposien entscheiden muss. Wahrscheinlich hat das auch die Fachbesucher, Journalisten, Modeblogger und Einkäufer überfordert. Und während die Premium immer neue <a href="http://www.fashionunited.de/News/Leads/Premium_meldet_neuen_Besucherrekord_201007148097" target="_blank">Besucherrekorde</a> feiert und etablierte Greenfashion Labels zu sich zieht, wird der Druck auf die Thekey.to immer größer und die Notwendigkeit ihre Berechtigung einzufordern, immer wichtiger.</p>
<p>Ich möchte mich nicht zwischen gutem Gewissen oder unendlicher Auswahl an Styles, Materialien und Trends entscheiden müssen. Fashion ist, wie kaum ein Konsumgut, hoch emotional und sehr persönlich. Der Zugang zu korrekter Kleidung sollte nicht darüber bestimmen, ob ich mich wohl fühle oder einfach nur schick aussehe. Darum müssen demnächst mehr Fachbesucher und Einkäufer den Weg auf die nachhaltige Modemesse finden.</p>
<p>Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Fashion Week, weil ich auf eine gleichberechtigt und deutlich wahrnehmbare, verantwortungsvoll produzierte Mode, die auch den Fachbesucher fasziniert, hoffe.</p>
<p>Foto: <a href="http://thekey.to/gallery/" target="_blank">Thekey.to</a></p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=258&amp;md5=140c688f194f6de90f1e0b5b4d82bfca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar: Raus aus der Nische</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 12:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ludger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Empowering a new Spirit in Business“ lautete das Motto der 4. KarmaKonsum Konferenz. Eingelöst wurde dieser Anspruch jedoch nur zur Hälfte. Die Messe für Nachhaltigkeit sollte sich öffnen, will sie nicht zu einem reinen Branchentreffen von Gleichgesinnten verkümmern. Bewusster Leben, ökologisches Handeln als Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften – die KarmaKonsum präsentierte eine Fülle an erfolgreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Empowering a new Spirit in Business“ lautete das Motto der <a title="karmakonsum.de/konferenz" href="http://karmakonsum.de/konferenz/" target="_blank">4. KarmaKonsum Konferenz</a>. Eingelöst wurde dieser Anspruch jedoch nur zur Hälfte. <span id="more-251"></span>Die Messe für Nachhaltigkeit sollte sich öffnen, will sie nicht zu einem reinen Branchentreffen von Gleichgesinnten verkümmern.</p>
<p>Bewusster Leben, ökologisches Handeln als Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften – die KarmaKonsum präsentierte eine Fülle an erfolgreichen Beispielen und Unternehmen. Und genau so klar wurde auch, dass dieser Trend mittlerweile in der Gesellschaft angekommen ist.</p>
<p>Konsumenten haben mittlerweile eine Alternative: ob Strom aus regenerativen Quellen, biologisch-produzierte Lebensmittel oder neue Mobilitätskonzepte. Diese Alternativen setzen allerdings eine konsequente Kommunikation voraus, um neue Zielgruppen zu erschließen. Das Internet – in vielen Vorträgen als eine entscheidende Kraft für den Bewußtseinswandel beschrieben – ist für Unternehmen aus dem Nachhaltigkeitsbereich ein wichtiges Medium für die Produkt- und Firmenkommunikation.</p>
<p>Und genau hier lag eine Schwäche der Konferenz. Die Referenten am zweiten Tag sahen sich einem Publikum konfrontiert, das völlig unterschiedliche Erfahrungen mit dem Web 2.0 hatte. Statt Vorträge für Einsteiger und Fortgeschrittene anzubieten, in den sie ihrem Wissensstand angemessen Erfahrungen sammeln, wurden beide Gruppen frontal unterhalten. Nur wie sollen Firmen mit Twitter, Facebook und Co. umgehen, wenn Unsicherheit und eine verständliche Hemmschwelle nicht genommen wird.</p>
<p>Neue Zielgruppen würden auch der KarmaKonsum gut tun. Ein erster Anfang könnte ja ein neuer Titel für die Konferenz sein. Der bisherige lässt so gar nichts vom Potential  vermuten – statt dessen aber Raum für Spekulationen. Mit diesen konzeptionellen Änderungen gehen die Konferenz und ihre Besucher einen Schritt raus aus der Nische. Der Bedarf ist vorhanden – und die Jogamatte kann man ja immer noch einpacken.</p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=251&amp;md5=5c4e70fae770947ddb9bfb897ccb2df0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Social Banking: Geld gestaltet Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 12:19:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Massive Immobilien- und Wirtschaftskrisen stellen die Konzepte traditioneller Banken in Frage. Eine Alternative sind die Ansätze sozialökologischer Geldinstitute, wie der Vorstand der GLS Bank, Andreas Neukirch, auf der 4. KarmaKonsum Konferenz erläuterte. An Krisen hat es in der jüngsten Zeit wahrlich nicht gemangelt. „All diese Verwerfungen“, so Neukirch, „haben immer gesellschaftliche Auswirkungen.“ Ohnmacht ist nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Massive Immobilien- und Wirtschaftskrisen stellen die Konzepte traditioneller Banken in Frage. <span id="more-240"></span>Eine Alternative sind die Ansätze sozialökologischer Geldinstitute, wie der Vorstand der GLS Bank, Andreas Neukirch, auf der 4. KarmaKonsum Konferenz erläuterte.</p>
<p>An Krisen hat es in der jüngsten Zeit wahrlich nicht gemangelt. „All diese Verwerfungen“, so Neukirch, „haben immer gesellschaftliche Auswirkungen.“ Ohnmacht ist nach Meinung des 50jährigen ein weitverbreitetes Gefühl, mit dem die Menschen diesen Krisen begegnen – gepaart mit dem Wunsch nach Lösungen und lohnenswerten Perspektiven.</p>
<p>Ist im ersten Schritt geklärt, was die Menschen brauchen, lässt sich daraus für die GLS-Bank errechnen, welcher Gewinn die Investition erwirtschaftet. Transparenz und klare Verwendungskriterien seien daher für sein Geldinstitut die maßgebenden Überlegungen für sämtliche Geschäfte. „Denn Geld“, so Neukirch, „gestaltet Gesellschaft.“</p>
<p>Neukich räumte zu Anfang ein, dass sein Ansatz für manche eher wie ein Spruch aus dem Poesiealbum klinge. Allerdings geben dem Banker die Kennzahlen der GLS-Bank recht: 8600 Kredite mit einem Volumen von 722 Millionen Euro. Außerdem sind Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich für den Banker ein Anzeichen, dass sich derzeit die Geldströme verschieben: hin zu Banken, die maßvoll und erfolgreich wirtschaften. Dieser Trend werde allerdings noch 10 bis 20 Jahre brauchen, bis er sich in allen gesellschaftlichen Schichten durchgesetzt hat.</p>
<p>Social Banking wird sich weiter als Alternative zu klassischen Bankgeschäften etablieren, der Trend ist auch für Websites und Blogs zu beobachten. Alternative Finanzierungssysteme wie <a title="flattr.com" href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a> oder <a title="kachingle.com" href="https://www.kachingle.com/" target="_blank">Kachingle</a> entwickeln sich recht erfolgreich und geben jedem die Möglichkeit, diese gesellschaftlich Veränderung, aktiv mit zu gestalten.</p>
<p>Wie steht Ihr zu der Kombination aus nachhaltiger Geldanlage und „social cents“ für digitale Inhalte?</p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=240&amp;md5=569cb4bd8214212cf1c90cfed37b22f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KarmaKonsum: Von Todsünden und Tugenden</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Empowering a new Spirit in Business“ – mit diesem Leitgedanken präsentierten sich die unterschiedlichen Sprecher bei der 4. KarmaKonsum Konferenz in Frankfurt. Ihr gemeinsames Credo: Mit welchen Lösungen können Wirtschaft und Gesellschaft den Wandel zu einer nachhaltigen Welt beeinflussen. Wir stellen in loser Folge die Höhepunkte des ersten Tages vor. Den Anfang macht Bernd Kolb. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Empowering a new Spirit in Business“ – mit diesem Leitgedanken präsentierten sich die unterschiedlichen Sprecher bei der <a title="konferenz" href="http://karmakonsum.de/konferenz/programm/" target="_blank">4. KarmaKonsum Konferenz</a> in Frankfurt. <span id="more-206"></span>Ihr gemeinsames Credo: Mit welchen Lösungen können Wirtschaft und Gesellschaft den Wandel zu einer nachhaltigen Welt beeinflussen. Wir stellen in loser Folge die Höhepunkte des ersten Tages vor. Den Anfang macht Bernd Kolb.</p>
<p>Der ehemalige Telekom-Manager und Social Entrepreneur spannte in seiner Keynote „Perspektive 2010“ den großen Bogen zwischen den derzeitigen Krisen und innovativen Ansätzen vor. Zwar blieb Kolb dabei meistens an der Oberfläche, gab allerdings dem Plenum dadurch einen &#8211; wenn auch weit gesteckten Rahmen vor.</p>
<p>„Es gibt sieben Eigenschaften“, so Bernd Kolb, „die uns regelmäßig in die Grütze reiten.“ Der frühere Vorstand der Deutschen Telekom bezeichnete diese Eigenschaften als die sieben Todsünden: Völlerei, Gier, Stolz, Neid und Missgunst sowie Zorn und die Trägheit des Herzen.</p>
<p>Für Kolb, Gründer des Club of Marakesh, sind diese Todsünden verantwortlich, dass die globalen Herausforderungen nicht mit der nachdrücklichen Notwendigkeit angegangen werden. Am Beispiel der Gier führte Kolb aus, dass 500 Konzerne weltweit mehr als die Hälfte des Bruttosozialprodukts erwirtschaften. Das ständige Schielen auf die Produktmaximierung sei als „Spielregel doch ein bisschen wenig“ – angesichts der Probleme wie Klimawandel, Überbevölkerung und Wirtschaftskrisen.</p>
<p>Seinen sieben Todsünden stellte Kolb die sieben Tugenden entgegen. Sie sollen als Leitplanken für das künftige Handeln von Politik und Wirtschaft dienen, damit „unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft haben“.  So forderte Kolb, dass nach der wirtschaftlichen auch eine politische Globalisierung folgen muss. Dadurch ließen sich neue Regeln für die Kapitalmärkte einführen. Oder eine Verbrauchssteuer, die verdeckten Kosten für Trinkwasserverschwendung oder CO2 bei der Produktion  mit berücksichtigt.</p>
<p>Weiterhin plädierte Kolb für langfristiges Denken und Handeln. Das richtige Verständnis für die Ursachen der Krise führt seiner Meinung nach zu kreativen und innovativen Lösungen, die sowohl global wie auch lokal umsetzbar sind. Dazu gehöre auch die Stärkung der Rolle der Frau oder die Transparenz für Verbraucher, die dank neuer Kommunikationsmittel viel kritischer und bewusster konsumieren können.</p>
<p>„Wir müssen weg vom Ego und hin zum Eco-System.“</p>
<p>Foto: <a title="kolb" href="http://www.flickr.com/photos/10444245@N02/4742081792/" target="_blank">Karmakonsum</a></p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=206&amp;md5=388fc7c6d14e0927eb8d23676205e701" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wissen und Bewusstsein als wirtschaftliche Größen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sandra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die Wirtschaft ein Motor für den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Welt ist, dann stellt sich die Frage, wie künftig gearbeitet wird und wie sich Unternehmen entwickeln müssen. Antworten darauf lieferten Prof. Dr. Joseph Kessels und Paul J. Kohtes auf der KarmaKonsum Konferenz in Frankfurt. Für den Niederländer Kessels vollzieht sich derzeit ein dramatischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Wirtschaft ein Motor für den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Welt ist, dann stellt sich die Frage, wie künftig gearbeitet wird und wie sich Unternehmen entwickeln müssen. <span id="more-211"></span>Antworten darauf lieferten <a title="referenten" href="http://karmakonsum.de/konferenz/referenten/" target="_blank">Prof. Dr. Joseph Kessels und Paul J. Kohtes</a> auf der KarmaKonsum Konferenz in Frankfurt.</p>
<p>Für den Niederländer Kessels vollzieht sich derzeit ein dramatischer Wandel in der Wirtschaft: weg von traditionellem Arbeiten &#8211; der Wissens-Produktivität &#8211; hin zu einer Wissens-Ökonomie. Dieser Paradigmenwechsel schafft einen neuen Typus von Angestellten &#8211; den Wissensarbeiter. Sind bislang Jobsicherheit, Position und Status die Kenngrößen für eine erfolgreiche Karriere, werden sie schon bald abgelöst durch Eigenschaften wie interessante Netzwerke, sinnvolle Arbeit und Respekt.</p>
<p>Und diese Wissensarbeiter schielen Kessels zufolge nicht mehr auf ein herkömmliches Angestelltenverhältnis. Während in Deutschland dafür das Unwort des Jahres – die Ich AG – geprägt wurde, bezeichnete Kessels sie als „Selbstständige ohne Personal“.  Allein in Holland wird sich die Zahl bis 2011 auf 2 Millionen verdoppeln.</p>
<p>Für Unternehmen ist es nach Meinung des Professors äußerst wichtig, solche Talente zu binden.  Kessels, der neben seiner Tätigkeit an der Universität von Twente, noch ein Beratungsunternehmen für Personalentwicklung betreibt, forderte ein System für die Entwicklung von Talenten, statt sie auszuschließen.</p>
<p>Die Organisation solcher „Wissensproduktivität“ beschrieb Kessels an folgenden Punkten: der gemeinsamen Sorge für ein angenehmes Lernklima, der Suche nach Leidenschaft und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.</p>
<p>Und was hat das alles mit Nachhaltigkeit und unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung zu tun?</p>
<p>Beide sind Kessles zufolge entscheidende Faktoren für Unternehmen, die sich in der neuen Wissensökonomie erfolgreich behaupten wollen. So ließen sich viele Herausforderungen auch durch Innovationen begegnen. Aber diese Verbesserungen entstehen seiner Meinung nach künftig nur in jenen Firmen, die ein Klima schaffen, in dem sich die Wissensarbeiter wohl fühlen. „Ich kann nicht smart sein gegen meinen Willen“ so sein Credo.</p>
<p><a href="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/06/kkk10_kothes.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-205" title="Paul J. Kohtes" src="http://thinkdock.de/wp-content/uploads/2010/06/kkk10_kothes.jpg" alt="Paul J. Kohtes" width="522" height="200" /></a></p>
<p>Für einen Perspektivwechsel im Management plädierte auch Paul J. Kohtes, Gründer der PR-Agentur Kohtes Klewes und der Identity Foundation, einer Stiftung für Philosophie, Zen-Lehrer und Managementberater. Für Kothes reicht das fachliche Wissen alleine nicht mehr aus, um in den komplexen Märkten des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu sein.</p>
<p>Die Spezialisierung als eine Triebfeder für den bisherigen Erfolg des westlichen Kapitalismus verstellt Kothes zufolge allerdings den Blick aufs Ganze. Doch der wird künftig stärker vom Management verlangt, ist sich der ehemalige PR-Berater sicher. Diese Entwicklung ist für Kothes unvermeidbar, bedingt durch die Vormachtstellung des Internets und den sich daraus ergebenen gesellschaftlichen Bewußtseinswandel.</p>
<p>Vernetztes Denken und kollaboratives Handeln werden laut Kothes die Schlüsselqualifikationen der globalen Ökonomie. Deren permanenten Veränderungen lasse sich nicht mehr mit dem vor allem „im deutschsprachigen Raum gerne beschworenen Spezialistentum“ begegnen.  Solch „geistige Scheuklappen“ verstellten den Blick aufs Ganze, aber gerade der wird immer wichtiger. Innehalten rät Kothes den Zuhörern, denn so erreichen sie einen Perspektivwechsel. Nicht als einmalige Angelegenheit sondern als dauerhafte Übung. Nur so lassen sich die permanenten Veränderungen bewältigen.</p>
<p>Für das Management bedeute dies, sich als schöpferischer Generalist zu verstehen, eine mentale Mobilität zu entwickeln und seine Standpunkte zu kennen, ohne sie zu verabsolutieren.</p>
<p>Was bleibt nach diesen beiden äußerst interessanten und inspirierenden Vorträgen?</p>
<p>Die Neugierde auf Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit solchen Ansätzen gemacht haben. Das würden wir gerne aufschreiben.</p>
 <p><a href="http://thinkdock.de/?flattrss_redirect&amp;id=211&amp;md5=bda4939a06300d3f6eff552489f6eb1d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://thinkdock.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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